Ein Film von Daphne Lucker
Niederlande 2025, 84 min
Deutschlandpremiere
Die vorübergehend aus ihrem Zuhause entfernte Teenagerin Olivia möchte nichts lieber als zu ihrer Mutter Selma zurückkehren. Im Krisenzentrum Girla trifft sie auf andere Jugendliche, die wie sie ihre Wunden mit sich herumtragen. Nach und nach verändert diese neue Wohnsituation ihre Perspektive. Jedes Mal, wenn sie nach Hause geht, sieht sie, dass ihre Mutter keine durchschnittliche Mutter ist, sondern eine launische, destruktive Einflussperson – eine Freundin, die man lieber nicht haben möchte. Olivia steht vor einer unmöglichen Entscheidung: sich verschlingen lassen oder endlich ausbrechen.
Vlam – Regie: Daphne Lucker – Drehbuch: Rosita Wolkers & Roelof Jan Minneboo – Kamera: Stephan Polman – Schnitt: Fatih Tura – Musik: Jens van der Meij – Mit Sophie Lindner, Thekla Reuten, Rifka Lodeizen, Tibor Lukács, Serenity Otte u.a. – World Sales: Keplerfilm, keplerfilm.com
Daphne Lucker
Die niederländische Filmemacherin Daphne Lucker (*1994) schloss 2018 ihr Studium an der Netherlands Film Academy mit dem Kurzfilm Sisters ab, der für seine kompromisslose Form, Originalität und autonome Erzählweise gelobt wurde. Der Film gewann fast 40 Preise und wurde auf Festivals weltweit gezeigt. Anschließend absolvierte sie ein zweijähriges Programm an der Fotoacademie in Amsterdam, um ihren visuellen Stil als Bildgestalterin weiterzuentwickeln. Daphne schafft Geschichten, die im familiären Umfeld spielen, und sucht nach visuell ansprechenden, poetischen und physischen Wegen, um die inneren Konflikte ihrer Figuren nach außen zu tragen. Sie führte Regie bei dem kurzen Fernsehfilm Echo und arbeitet derzeit an dem kurzen Tanzfilm Her Body. 2025 wurde ihr Debütfilm Flame veröffentlicht.

