Nowhere

Man kann die Pheromone dieser kaleidoskopischen Odyssee förmlich riechen, in der Regisseur Gregg Araki Elemente aus Seifenopern mit Science-Fiction, Indie-Coolness und glitzernder Pop-Art-Subversion verbindet.
(Englisch mit englischen Untertiteln)

Ein Film von Gregg Araki
USA 1997, 82 min

An dem Tag, an dem das Ende der Welt prophezeit wird, sieht eine Gruppe von unersättlich geilen, desillusionierten, zugedröhnten Teenagern in Los Angeles ihr Leben in einer Glitzerbombe aus Drogen, Sex, Tod und Entführung durch Außerirdische explodieren. Bisexuelle Lust, kiffende Valley Girls, finstere Fernsehprediger, Nippelring-SM, Mord mit einer Campbell’s-Suppendose – Araki verwebt all das zu einer anarchischen Orgie, die seine Teen Apocalypse Trilogy zu einem explosiv bissigen Abschluss bringt. Mit einer 90s-Allstar-Besetzung von Christina Applegate über Ryan Phillippe und Heather Graham bis Shannen Doherty.

Regie, Drehbuch & Schnitt: Gregg Araki – Kamera: Arturo Smith – mit Songs von: Radiohead, Hole, Massive Attack, The Chemical Brothers, Sonic Youth, Blur, Portishead u.a. – Mit James Duval, Rachel True, Chiara Mastroianni, Debi Mazar, Christina Applegate, Ryan Phillippe, Heather Graham, Scott Caan, Mena Suvari, Denise Richards, Traci Lords, Shannen Doherty, Rose McGowan u.a. Deutscher Vertrieb: Camera Obscura Filmdistribution, cameraobscurafilms.de

Gregg Araki
Gregg Araki wurde 1959 als Sohn japanisch-amerikanischer Eltern in Los Angeles geboren. In den frühen 80er Jahren schrieb sich Araki an der USC Film School ein, wo seine studentischen Projekte von New-Wave-Musik, der DIY-Kultur der Underground-Kunst und Filmemachern wie Rainer Werner Fassbinder, Jim Jarmusch und John Waters inspiriert waren. Araki gehört seit seinem filmischen Durchbruch mit The Living End beim Sundance Film Festival 1992 gemeinsam mit Isaac Julien oder Todd Haynes zur Speerspitze der New-Queer-Cinema-Bewegung. Arakis drei nachfolgende Spielfilme, die seine äußerst einflussreiche Teen Apocalypse Trilogy bilden, inspirierten eine ganze Generation von Ausgestoßenen und queeren Menschen dazu, sich selbst zu akzeptieren und allen, die es wagten, über sie zu urteilen, den Mittelfinger zu zeigen.