Ein Film von Suzanne Raes
Niederlande/Großbritannien 2024, 81 min
NRW-Premiere
Anschließend Filmgespräch mit Suzanne Raes.
Die Künstlerin Harriet Impey war eines dieser Kinder. Für Harriet und ihre drei älteren Brüder war das Aufwachsen „unter Drachen“ in Cumnor Place ein Leben voller verzauberter Gärten, Artus-Legenden und nächtlicher Geräusche. Ihre Kindheit war eine seltene, märchenhafte Zeit, die ihre wildeste Fantasie und ihre größten Ängste gleichermaßen beflügelte. Jetzt, als Erwachsene, müssen die Geschwister, die einst Fantasiespiele spielten und Drachen töteten, zusammenkommen, um den Familienbesitz zu sortieren und zu entrümpeln, damit er verkauft werden kann – und sich mit ihrer unorthodoxen und manchmal traumatischen Kindheit auseinandersetzen.
Where Dragons Live ist ein intimes und bezauberndes Porträt über Kindheitsängste, Fantasie und die anhaltende Kraft der Familienmythen und Artefakte, die unser Leben prägen.
Waar draken wonen – Regie & Drehbuch: Suzanne Raes – Kamera: Victor Horstink – Schnitt: David Arthur – Musik: Alex Simu – Mit Harriet Impey, Edward Impey, Lawrence Impey, Matthew Impey u.a. – World Sales: Film Harbour, filmharbour.com
Suzanne Raes
Suzanne Raes ist seit mehr als 20 Jahren als unabhängige Filmemacherin tätig. Ihre frühen Filme, darunter The Houses of Hristina (2007), The Rainbow Warriors of Waiheke Island (2009) und The Successor of Kakiemon (2012), feierten ihre Premiere auf dem IDFA und wurden auf internationalen Filmfestivals mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Ihr Film Come Closer über Boudewijn de Groot wurde 2015 mit dem IDFA Music Audience Award ausgezeichnet.
Für ihren Film über den Sozialdienst in Rotterdam, Quid pro quo (2015), gewann Raes einen Golden Calf, den wichtigsten Filmpreis der Niederlande. 2019 wurde ihr Film Ganz – Die wahre Geschichte des VW-Käfers veröffentlicht.
Im Jahr 2023 war ihr Film Vermeer – Reise ins Licht unter anderem in den Niederlanden, den USA und Deutschland erfolgreich im Kino zu sehen. Der Film wurde für einen Golden Calf nominiert und gewann den Sonderpreis der Jury beim Guangzhou International Documentary Film Festival.

